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Studieren in der Corona-Krise

Erfahrungsbericht von Julia Schubert, BA-Studentin im 1. Studienjahr


Liebe Studieninteressierte und liebe Leser*innen,

wie wir wohl alle gemerkt haben, hat die Corona-Pandemie unser gesellschaftliches Leben nachhaltig umgekrempelt: Wir chatten, skypen und texten noch mehr als sonst. Die Berufswelt und das Leben an den Universitäten haben sich aufgrund des mobilen Arbeitens und Lernens ebenfalls stark gewandelt. Genau unter diesen ungewohnten Bedingungen habe ich am 1. Oktober 2020 mein duales Studium bei der GESOBAU begonnen und ich bin trotz der besonderen Situation sehr froh über meine Entscheidung.

Mein Name ist Julia Schubert, ich bin 22 Jahre alt und studiere im Studiengang Vermögensmanagement in der Richtung Immobilienwirtschaft an der Studienakademie in Leipzig. Am dualen Studium hat mich besonders die Verbindung von Theorie und Praxis begeistert. Doch was kann man sich unter einem solchen dualen Studium bei der GESOBAU vorstellen und wie verläuft der Wechsel zwischen Theorie und Praxis wirklich?

Jedes Winter- und Sommer-Semester unterteilt sich in eine Theorie- und eine Praxisphase, die sich vierteljährlich abwechseln. Dementsprechend bin ich alle drei Monate in der schönen Studierendenstadt Leipzig, besuche meine Vorlesungen und genieße das studentische Leben - so gut es geht. Das Studium umfasst eine Menge an breitgefächerten Modulen. Es gibt zum einen ganz klassische Module wie VWL, BWL oder Mathe. Durch die spezielle Fachrichtung Immobilienwirtschaft stehen zusätzlich unter anderem Vorlesungen zur Architektur oder zum Portfoliomanagement sowie etliche Rechtsmodule wie Miet- oder Grundstücksrecht auf dem Plan. Am Ende oder am Anfang jeder Theoriephase findet ein kleiner „Klausuren-Marathon“ statt. Im Vergleich zur klassischen Universität besteht durch die kleinere Kursstärke an der BA Leipzig der große Vorteil, dass wir Student*innen im direkten Kontakt mit den Dozent*innen stehen. Innerhalb der Vorlesungen sprechen wir auch über klausurrelevante Themen. Die Dozent*innen ermuntern uns regelrecht, Fragen zu stellen.

Sind die drei Monate in Leipzig vorbei, geht es für mich ab nach Berlin in die Praxis. Hier kann ich mein erlerntes Wissen bei der Arbeit im Unternehmen anwenden und vertiefen. Das Großartige am Studium bei der GESOBAU ist, dass der Durchlauf in den Einsatzbereichen überwiegend an die Modulzusammensetzung der zuvor durchlaufenen Theoriephase angepasst wird. Wir Student*innen werden dabei beispielsweise in den Geschäftsbereichen, im Finanz-Controlling, im Portfoliomanagement und in der Technik eingesetzt. Der erste Einsatzort, in dem ich meine Praxiszeit verbringen durfte, war allerdings das Kundencenter. Dort konnten wir uns mit den Grundlagen der Immobilienverwaltung vertraut machen und lernten die Bestände und die Mieter*innen der GESOBAU kennen.

Obwohl ich in meiner Praxisphase aufgrund des Lockdowns nicht oft im Büro anwesend war, konnte ich dank der guten Technikausstattung der GESOBAU AG mit Laptop und Smartphone sehr gut mobil von zu Hause arbeiten. So war es mir möglich, an vielen interessanten Meetings, Online-Schulungen und Informationsveranstaltungen teilzunehmen und auch regelmäßig mit meiner Ausbildungsbeauftragten neue fachliche Themen kennenzulernen.

Eine für Student*innen nicht unwichtige Frage ist natürlich: „Wie finanziere ich mein Studium?“ Als duale*r Student*in bei der GESOBAU erhält man ein festes monatliches Gehalt, mit dem die anfallenden Kosten gut gedeckt werden können. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass selbst die Doppelbelastung von zwei Wohnstandorten - bedingt durch den vierteljährlichen Switch zwischen Berlin und Leipzig - gemeistert werden kann. In Leipzig gibt es beispielsweise die Möglichkeit ein Zimmer im Studierendenwohnheim in der Nähe der Uni schon ab 200 € anzumieten.  
 
Unser Praxispartner unterstützt uns Student*innen in vielen Belangen. Bei allen Fragen oder Problemen wird einem zeitnah weitergeholfen. Als Ansprechpartner*innen stehen uns u.a. ein*e Ausbildungs-Pat*in, ein*e Student*in aus einem höheren Semester, oder eine GESOBAU-Führungskraft als Mentor*in zur Seite.

Schon jetzt kann ich sagen, dass durch die Zweiteilung des Studiums ein spannender Mix aus abwechslungsreichen Aufgaben entsteht. Das Ausbildungskonzept der GESOBAU ist dabei nicht nur an der Wissensvermittlung orientiert, sondern es stellt die persönliche Weiterentwicklung der Azubis und Student*innen in den Mittelpunkt. Ich bin deshalb sehr gespannt, was in den nächsten zwei Jahren noch alles auf mich zukommen wird und freue mich auf diese neuen Herausforderungen.